Bolder automation GmbH

Dosierregler

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Verfahren

Beschreibung

 

Elektronik

GraviMaster 2704

GraviProfi 2408

 

Integration

Trichterwaage

Schaltschrank

SPS-Anbindung

Verfahrensbeschreibung

Für die Mehrkomponentendosierung sind die folgenden Verfahren wählbar:

 

Freifließende Hauptkomponente mit dosierten Nebenkomponenten

 

Die Gemischaufbereitung auf dem Extruder mit kontinuierlicher gravimetrischer Dosierung garantiert eine optimale Mischgüte in Zusammensetzung und Kontinuität.
Die freifließende Hauptkomponente ist ein Variante, die in der Extrusion häufig anzutreffen ist. Einsatzbereiche sind die Blas- und Flachfolie- Extrusion, sowie die Rohr- und Profilextrusion. Die gravimetrisch verwogene Hauptkomponente kommt ohne Dosiereinheit aus. Das Material fließt wie bei der einzelnen Trichterwaage direkt in den Extruder.
Bei Spectrocolor G wird die Hauptkomponente zentral oder wie im Bild gezeigt von der Seite gespeist. Die Nebenkomponenten werden über einen Trichter gesammelt in den Kernstrom geführt. Bei diesem Verfahren ist es typisch, daß eine Durchmischung erst durch Verwirbelung im Einzugsbereich der Schnecke und dann beim Aufschmelzen stattfindet.
Kennzeichnend für die freifließende Hauptkomponente ist die Fähigkeit selbstregulierend das Fehlen einer Neben- Komponente auszugleichen. Die Neuware aus der Hauptkomponente kann beispielsweise ausbleibendes Mahlgut von der Nebenkomponente ersetzen. Diese Eigenschaft kommt der Betriebssicherheit zu Gute.
Die Einbettung von Mahlgut und Masterbatch in den Kernstrom sorgt für einen gleichmäßigen Materialstrom ohne Ablagerung und Separation.

Gemischdosierung mit freifließender Hauptkomponente

Gemischdosierung mit freifließender Hauptkomponente

Die Steuerung der freifließenden Hauptkomponente benötigt die Schneckendrehzahl des Extruders als Referenz für das Einzugsverhalten. Tritt eine Änderung des Arbeitspunktes auf, so werden die Nebenkomponenten synchron gefahren, um die Änderung nicht nur auf die Hauptkomponente wirken zu lassen. Aus dem Gesamtdurchsatz der Dosieranlage wird der Kalibrierfaktor für die Extruderdrehzahl errechnet. Damit ist es möglich, einem Extruder, der eine Schmelzepumpe speist und dabei pumpt, ein optimales Gemisch vorzulegen. Das gleiche gilt für große Arbeitspunktänderungen, wie sie beim Anfahren auftreten.
Bei der Auslegung des Sammeltrichters für die Nebenkomponenten muß der Austritts- Querschnitt so gewählt werden, daß der maximale Durchsatz der Nebenkomponenten sicher austreten kann. Anderenfalls steigt das Niveau und der Max- Sensor spricht an, wodurch die Nebenkompomponenten abgeschaltet werden. Die Neuware aus der Hauptkomponente fließt weiter und speist den Extruder unterbrechungsfrei auch ohne Nebenkomponenten.

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Gemischdosierung bei unterfüttertem Betrieb eines Extruders

 

Die Gemischaufbereitung auf dem Extruder mit kontinuierlicher gravimetrischer Dosierung garantiert eine optimale Mischgüte in Zusammensetzung und Kontinuität.
Alle Komponenten werden einzeln über Schneckendosierer durchsatzgeregelt ausgetragen. In der Mischkammer fallen die Körner auf eine schräg stehende Platte und mischen sich untereinander durch Abprallen in alle Richtungen. In idealer Vermischung gelangt das Material unmittelbar in den Einzug des Extruders. Die Gefahr einer Entmischung besteht nicht.
Die Unterfütterung des Extruders ist die typische Betriebsart für Doppelschnecken- Extruder. Der Extruder kann mehr Material abtransportieren, als über die Dosierstation geliefert wird. Dadurch bildet sich keine Materialvorlage im Einzug.
In der gleichen Betriebsart kann auch eine Transporteinheit, z.B. ein Förderband, beschickt werden.

Gemischdosierung auf einem Extruder im unterfütterten Betrieb

Gemischdosierung auf einem Extruder im unterfütterten Betrieb

Zur Gewährleistung des unterfütterten Betriebs des Extruders muß die Dosierstation den Arbeitspunkt des Extruders kennen, um ihren Durchsatz darauf entsprechend anpassen zu können. Dazu wird die Schneckendrehzahl N des Extruders gemessen und gemäß der Durchsatzkennlinie skaliert. Proportional zur Drehzahl erhält man den rechnerisch ermittelten Extruderdurchsatz mEX. Die Unterfütterung wird über den Unterdosier- Faktor eingestellt. Das Ergebnis ist der Gesamt- Solldurchsatz mSoll für die Dosierstation. Die einzelne Dosierkomponente erhält ihren Anteil entsprechend dem zugewiesenen prozentualen Verhältnis und regelt entsprechend den Komponentendurchsatz mSoll_1...n .
Die Einstellung des Unterdosier- Faktor erfolgt auf Basis praktischer Erfahrung mit Material und Extruder. Mit diesem Faktor wird der Durchsatz der Dosierstation um ca. 10% geringer eingestellt, als der des Extruders. Beim Anfahren der Anlage kann die Unterdosierung noch stärker wirkend vorgegeben werden. Ist die Unterfütterung nicht mehr garantiert, so steigt die Materialvorlage stetig und ohne Begrenzung an. Deshalb wird ein Max- Sensor zur Sicherheit eingesetzt, der sowohl über die Alarmierung auf den Betriebszustand aufmerksam macht, als auch die Dosierstation abschaltet.
Bei richtig eingestellter Dosierung folgt die Dosierstation dem Extruder in allen Arbeitsbereichen über die Änderung des Durchsatzes proportional zur Extruder- Schneckendrehzahl

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Dosierung mit Niveauregelung

 

Die Gemischaufbereitung auf dem Extruder mit kontinuierlicher gravimetrischer Dosierung garantiert eine optimale Mischgüte in Zusammensetzung und Kontinuität.
Alle Komponenten werden einzeln über Schneckendosierer durchsatzgeregelt ausgetragen. In der Mischkammer fallen die Körner auf eine schräg stehende Platte und mischen sich untereinander durch Abprallen in alle Richtungen. In idealer Vermischung gelangt das Material unmittelbar in den Einzug des Extruders. Die Gefahr einer Entmischung besteht nicht.
Bei voll gefüttertem Extruder muß die Dosierung auf die vom Extruder aufgenommene Menge abgestimmt werden. Hierzu dient eine kapazitiv messende Stabsonde, die den Füllstand vor dem Extrudereinzug erfaßt. Die Aufgabe der Niveauregelung besteht darin, die Dosierstation so anzusteuern, daß eine definierte Niveauhöhe eingehalten wird. Unterfütterung oder ein Überlaufen des Materials wird so vermieden.
Die Niveauregelung eignet sich für den Betrieb aller Einschneckenextruder, die gefüllt gefahren werden. Der besondere Vorteil der Lösung liegt darin, daß die Dosierstation auf beliebiger Höhe oberhalb des Extruders stehen kann. Über ein Fallrohr gelangt das Material ohne Entmischung zur Niveausonde. Eine Versatz von Extruder und Dosierstation ist über die Rohranbindung ebenfalls zu bewerkstelligen.

Gemischdosierung mit Niveauregelung vor dem Extruder

Gemischdosierung mit Niveauregelung vor dem Extruder

Bei der Niveauhöhenregelung besteht der Regelkreis aus der Niveaumessung und der Dosierstation als Stellelement. Eine Änderung des Extruderdurchsatz wird über eine Niveauänderung erfaßt. Entsprechend wird der Gesamt- Solldurchsatz mSoll nachgeführt. Die Niveauhöhe gibt im stationären Betrieb den Durchsatz des Extruders an.
Die Niveausonde ist bei kleinem Durchsatz bis zum oberen Rand und bei großem Durchsatz nur im unteren Bereich bedeckt. Ein Max- Sensor meldet im Alarmfall das Überfüllen und schaltet die Dosierstation ab.
Die Dosierung folgt dem Extruder bei allen Arbeitspunktwechseln über die Änderung des Durchsatzes entsprechender der Niveaumessung.
Es ist sicherzustellen, daß die Dosierstation die maximale Durchsatzleistung des Extruders liefert, da sonst eine Unterdosierung auftritt.

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Start-/Stop Betrieb

 

Die Gemischaufbereitung auf dem Extruder mit kontinuierlicher gravimetrischer Dosierung garantiert eine optimale Mischgüte in Zusammensetzung und Kontinuität.
Alle Komponenten werden einzeln über Schneckendosierer durchsatzgeregelt ausgetragen. In der Mischkammer fallen die Körner auf eine schräg stehende Platte und mischen sich untereinander durch Abprallen in alle Richtungen. In idealer Vermischung gelangt das Material unmittelbar in den Einzug des Extruders. Die Gefahr einer Entmischung besteht nicht.
Zwei Sensoren, die den Füllstand vor dem Extrudereinzug mit einer Ober- und Untergrenze erfassen, stellen die Materialzufuhr zum Extruder sicher. Der Betrieb der Dosierstation wird freigegeben (Start), wenn der Min- Sensor angesprochen hat und wieder gesperrt (Stop), wenn die Materialsäule den Max- Sensor erreicht hat. Der Zyklus wiederholt sich, sobald der Materialfüllstand den Min- Sensor freigegeben hat.
Die Niveauregelung eignet sich für den Betrieb aller Einschneckenextruder, die gefüllt gefahren werden. Der besondere Vorteil der Lösung liegt darin, daß die Dosierstation auf beliebiger Höhe oberhalb des Extruders stehen kann. Über ein Fallrohr gelangt das Material ohne Entmischung zur Niveausonde. Ein Versatz von Extruder und Dosierstation ist über die Rohranbindung ebenfalls zu bewerkstelligen.

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Gemischdosierung im Start-/ Stop- Betrieb

Die Meßstrecke ist so zu dimensionieren, daß von der kleinsten Komponente mindestens 100g pro Befüllzyklus dosiert werden. Der fest vorgewählte Gesamt- Solldurchsatz mSoll ist ca. 10-20% höher anzusetzen, als der max. Extruderdurchsatz.
Die Dosierung folgt dem Extruder bei allen Arbeitspunktwechseln. Das Taktverhältnis stellt sich entsprechend ein. Die Einschaltzeit ist kurz bei kleinem Durchsatz und lang bei großem Durchsatz. Die Ausschaltzeit zeigt das entgegengesetzte Verhalten.

Das Verfahren eignet sich auch hervorragend für den Chargenbetrieb ohne daß eine Mischeinheit nachgeschaltet werden muß.
Im Chargenbetrieb ist die Einschaltzeit von der gewünschten Menge und dem Gesamt- Durchsatz der Dosierstation abhängig. Die Ausschaltzeit ist dagegen unabhängig von der Dosierung.

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Gemischdosierung zur Abfüllung einer Charge im Start-/ Stop- Betrieb

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Downloads
     
   

Produktinfo 2704

      
    Automatisierung für die Extrusion
   

(pdf-Datei 532KB)

 
     
   

Produktinfo 2408

     
    Automatisierung für die Extrusion
   

(pdf-Datei 166KB)

 
 
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